Frankreich innovativ beim Aktionärsschutz

von Robert Peres

Die französische Regierung unternimmt derzeit Anstrengungen ein innovatives Corporate Governance Modell zu entwickeln, das gleichzeitig die Interessen der Anteilseigner als auch die der Öffentlichkeit angemessen berücksichtigt. Kernziele sind Unternehmen stärker sozial zu verpflichten und dabei auch die Minderheitsaktionäre zu stärken. Zu diesen Themen fand am 13. April 2018 eine Konferenz in den Räumen von France Stratégie in Paris statt. Konzipiert wurde die Veranstaltung von der Organisation Droit & Croissance  sowie France Stratégie, einem vom französischen Wirtschafts- und Finanzministerium unterstütztem Think Tank, der sich dem sozialen und wirtschaftlichen Fortschritt Frankreichs widmet.

Unter dem Titel “Das Aktionariat und neue Corporate Governance – Rolle der Aktionäre bei der Neudefinition von Corporate-Governance-Modellen” wurden die Zusammenhänge eines dynamischen Börsenwesens und des wirtschaftlichen Wachstums untersucht. Dabei wurden gewisse Regelungen der Corporate Governance und der Schutz von Minderheitsaktionären unter Betrachtung wirtschaftlicher Effizienz diskutiert und die Frage nach europäischer Gesetzgebung zur Verbesserung der Attraktivität der europäischen Finanzmärkte erörtert. Ebenfalls thematisiert wurde die Notwendigkeit, den Aktionären eines Unternehmens verbesserte Instrumente des kollektiven Rechtsschutzes zur Verfügung zu stellen.

Erfreulicherweise war die Initiative Minderheitsaktionäre in Person ihres Vorsitzenden Robert Peres als Teilnehmer an einem der Podiumsdiskussionen eingeladen, über verschiedene Aspekte des Anlegerschutzes in Deutschland zu berichten und damit die Notwendigkeit einer übergreifenden europäischen Betrachtungsweise zu unterstreichen.DSC_0106

Diese Website benutzt Cookies um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessen. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.